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So magnetisierst du deine Warhammer-Miniaturen

Orkeinheit auf einem magnetischen Movement Tray von ImpriWars auf der Spielmatte

Eine Armee zu magnetisieren schreckt beim ersten Mal etwas ab: Dutzende Bases, Dutzende Magnete und ein Tropfen Kleber für jede einzelne. Aber mit dem richtigen Magneten, sehr wenig Kleber und etwas Geduld ist es eine Arbeit für einen Nachmittag. Und die Belohnung merkst du in jeder Partie: Einheiten, die sich als Block bewegen, und Miniaturen, die nicht vom Tray fallen.

1. Wähle den richtigen Magneten

Jede Base hat ihren Magneten. In unserem Ratgeber Welchen Magneten brauche ich für meine Warhammer-Miniaturen? empfehlen wir dir die Größe für jede Base, immer mit N35-Magneten.

Dieser Ratgeber ist für Kunststoffminiaturen gedacht. Sind sie aus Resin und vor allem aus Zinn, brauchst du mehr Magnet, weil sie schwerer sind als Kunststoff.

BeispielEiner Kunststoffminiatur auf einer Base von 20 × 20 mm reicht ein Magnet mit 4 × 2 mm. Ist dieselbe Miniatur aus Zinn, braucht sie normalerweise zwei Magnete mit 5 × 2 mm.

2. Der Schlüssel ist Geduld

Du kannst flüssigen Sekundenkleber (Cyanacrylat) verwenden, aber Cyanacrylat-Gel ist viel angenehmer: Es verläuft nicht und tropft nicht. So gehst du vor:

  1. Schritt 1: ein kleiner Tropfen Cyanacrylat-Gel auf die Unterseite der BaseGib einen sehr kleinen Tropfen Sekundenkleber auf die Base.
  2. Schritt 2: Magnet einsetzen und einige Sekunden mit dem Finger andrückenSetz den Magneten ein und drück ihn einige Sekunden mit dem Finger an.
  3. Schritt 3: Miniatur 15 bis 30 Minuten liegen lassen, mit dem Magneten an der LuftLass die Miniatur auf dem Tisch liegen, mit dem Magneten an der Luft, damit der Kleber mit der Luftfeuchtigkeit gut aushärtet.

Typischer FehlerDraufpusten, kurz warten und die Miniatur sofort ins Tray stellen.

TrickArbeite in Serie: Magnetisiere eine Miniatur und leg sie hin; magnetisiere die nächste und leg sie hin, bis die Einheit fertig ist. Dann fang mit der nächsten Einheit an oder gönn dir einen Kaffee.

Der Kleber braucht mindestens 15–20 Minuten, um gut auszuhärten, besser eine halbe Stunde. Die Verbindung wird noch stundenlang fester. Wenn möglich, setz die Miniatur also erst am nächsten Tag in einer Partie ein.

Mit Cyanacrylat-Aktivator verkürzt sich die Wartezeit enorm, trotzdem solltest du die Miniatur mindestens 5 Minuten liegen lassen. Halte dich außerdem an die vom Hersteller angegebene Aushärtezeit, bevor du die Verbindung belastest.

3. Weniger Kleber, besserer Halt

Man könnte meinen, mehr Kleber hält besser, aber es ist umgekehrt. Wenn du eine kleine Pfütze auf der Base machst, trocknet nur die äußere Schicht, und das Innere bleibt weich. Der Magnet hält dann nicht so gut.

Vergleich: Eine Kleberpfütze lässt den Magneten locker; ein dünner Tropfen fixiert ihn gut

Ein kleiner Tropfen, Druck und Zeit: Das ist das Rezept.

Keine SorgeWenn du nach dem Magnetisieren einer Einheit von zwanzig Miniaturen am nächsten Tag ein oder zwei lose Magnete findest, ist das normal. Entferne die Reste des alten Klebers und klebe sie mit einem neuen Tropfen wieder fest.

Und jetzt?

Mit der magnetisierten Armee holst du alles aus einem magnetischen Movement Tray heraus: Du hebst die Einheit an, drehst sie oder verstaust sie im Koffer, und die Miniaturen bleiben an ihrem Platz. Wenn du nicht sicher bist, welches Tray du brauchst, erklären wir es dir im Ratgeber Movement Trays für Warhammer.